Drei neue Oblatenmissionare

Seit vergangenen Sonntag gibt es drei neue Oblaten. Patrick Vey OMI, André Kulla OMI und Christian Orth OMI legten in der Klosterkirche des St. Bonifatiusklosters in Hünfeld ihre ersten Gelübde ab. Ein bewegender Moment für die drei neuen Oblaten, für die Mitbrüder und für die Familien. Drei Jahre lang haben sie sich darauf vorbereitet – so viel Zeit braucht es, um sich gut in die Ordensgemeinschaft einzufinden. Zur Vorbereitung gehört, sich mit der Ordensregel zu beschäftigen und sich mit unterschiedlichen Themen des Ordenslebens auseinanderzusetzen.

Jetzt haben die Drei offiziell versprochen, dass sie in der Gemeinschaft der Oblaten leben wollen. Zunächst gilt dieses Versprechen, die Gelübde, für ein Jahr. Nächstes Jahr im Mai werden sie die Gelübde wieder erneuern müssen. Ansonsten umfassen die ersten Gelübde dasselbe wie später auch die Ewigen Gelübde: Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Als Ordensleute wollen wir uns im Leben nur an Gott binden, nicht an Besitz, nicht an andere Menschen und auch nicht an die eigenen Ideen. Das ist ein Verzicht, aber einer, der frei macht für Gott und für die Menschen, zu denen wir gesandt sind.

Die drei Oblaten Patrick, André und Christian machen sich bald auf den Weg nach Rom. Dort werden sie in den nächsten Jahren Theologie studieren und sich immer weiter in die weltweite Oblatengemeinschaft einfinden. In einigen Jahren könnten sie dann die Ewigen Gelübde ablegen, das heißt, sich auf Lebenszeit an die Gemeinschaft binden.

  • Die Kandidaten für die ersten Gelübde werden aufgerufen und vorgestellt.

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