Gemeinsam ins Neue Jahr – Silvester mit den Oblaten

Gemeinsam mit vielen junge Leuten haben Oblaten an unterschiedlichen Orten den Start ins neue Jahr gefeiert. Hier ein kleiner Bericht von Tom Harke über die Tage in Fulda:

Die Silvesterfeier mit den Oblaten war verteilt über Plasy, Hünfeld, Fulda und über verschiedene Orte, wo Freunde wohnen, die nicht kommen konnten. Auch wenn wir so verstreut waren, waren wir doch verbunden in Gedanken, Gebet und über Facebook.

In Fulda waren wir eine kleine, familiäre Gruppe und deshalb gab es keine vorgegebene Planung, sondern wir haben unser Wochenende gemeinsam gestaltet. So gingen wir wandern, haben gemeinsam gekocht und miteinander gearbeitet, unter anderem die Neujahrsgrüße in Briefe eingetütet, an den Abenden gegessen und haben uns im Grunde die ganze Zeit unterhalten. Natürlich gab es auch eine tägliche Siesta.

Die Zeit dort schien ein Startschuss für die neue Kommunität zu sein, zumindest fühlte es sich so an, denn es war eine der ersten offiziellen Veranstaltungen dort. Sie war offen für alle, die uns einen Besuch abstatten wollten. So haben wir uns mit Assoziierten aus Fulda und München sowie einer Oblatin aus Madrid getroffen.

Das Jahr 2016 endete für uns mit einer Anbetung, für die wir die kleine Hauskapelle hergerichtet hatten und etwa eine Stunde lang gebetet hatten. Dieser Lobpreis endete – wenn auch nicht vorher geplant – mit dem Neujahrsfeuerwerk, welches wir durch die großen Fenster der Kapelle hinter der Monstranz in beeindruckender Schönheit sehen konnten. Ich glaube ich habe noch nie einen so ruhigen Jahreswechsel erlebt, ganz ohne die Hektik um 0 Uhr, um ja nicht das Feuerwerk zu verpassen. Außerdem war die Anbetung eine wunderschöne Gelegenheit, das vergangene Jahr zu reflektieren und einfach dafür zu danken.

Die Atmosphäre, oder wie P. Felix früher gesagt hat „der Geist“, dort ist wundervoll familiär, so ist es im Grunde unmöglich dort nicht miteinander in Kontakt zu kommen. Man trifft sich ganz automatisch in der Küche oder im Esszimmer.

Für mich persönlich war es im Voraus schade, dass es eher eine kleine Gruppe sein sollte, aber es war schön in einer so kleinen Gruppe zu feiern, weil man sich sehr intensiv miteinander beschäftigt hat. Es war auch großartig jeden Abend einen kurzen Austausch mit einer guten Freundin in Plasy zu haben, was für mich nochmal eine große Verbundenheit zwischen den verschiedenen Orten hergestellt hat, an denen gemeinsam mit Oblaten Silvester gefeiert wurde.

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